Fasnacht

Fasnacht – die närrische Zeit in der Schweiz

Bedeutende Vertreter der Fasnacht, die in manchen Gegenden auch Burefasnacht genannt wird, sind in der Nordostschweiz und der Zentralschweiz:

  • Basel (Basler Fasnacht)

    Die wohl bekannteste Fasnacht über die Grenzen der Schweiz hinaus beginnt 40 Tage vor Karfreitag am Montagmorgen punkt 4 Uhr mit dem Morgestraich und findet seinen Abschluss am daraufolgenden Donnerstagmorgen, ebenfalls um 4 Uhr.
    Es ist die einzige Fasnacht in einem protestantischen Ort.
    Weitere Besonderheiten der Basler Fasnacht sind

    • die zahlreichen Vorfasnachtsveranstaltungen
    • die strikte Trennung zwischen Besuchern und aktiven Fasnächtlern
    • die Kostümierung mit Larve
    • das Piccolospiel
      Die Basler Fasnacht gilt als grösstes Pfeiferkonzert der Welt.
    • die Trommelklänge
    • die am Morgestraich präsentierten aufwändig gemalten und beleuchteten Laternen
    • die in Beizen und Restaurants vorgetragenen Schnitzelbängg
  • Ermattingen (Groppenfasnacht)

    Die wohl späteste Fasnacht der Welt findet jeweils am Sonntag 3 Wochen vor Ostern statt, wobei der Groppenumzug als Höhepunkt nur alle drei Jahre stattfindet.  Die Groppenfasnacht gilt als die traditionsreichste Fasnacht in der Ostschweiz. Der

  • Luzern (Luzerner Fasnacht)

    Die wohl bekannteste Fasnacht, wenn das Interesse vor allem auf die Guggenmusik gerichtet ist.

 

Im Gegensatz zu den Bräuchen des Karneval und des Fasching werden in der Schweiz, aber auch im Deutschen Baden, viele Bräuche der alten Fasnacht und der alte Termin beibehalten.